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Singapur 14.05. - 18.05.2012

Bei der Stadtgründung vor knapp 200 Jahren gab es hier lediglich ein paar Fischerdörfer. 1960 waren es dann 1,6 Millionen Einwohner... heute sind es schon über 5 Millionen. Die Stadt wächst in einem irrsinnigen Tempo, doch im Vergleich zu anderen Millionenstädten herrscht hier keine Hektik und es ist weder lärmig noch dreckig. Im Gegenteil, die Stadt ist blitzblank sauber und man hört kein Gehupe, Sirenen oder sonstigen unnötigen Lärm. Man hat das Gefühl, hier läuft alles in geordneten Bahnen ab und die Menschen gehen emsig ihrer Arbeit nach. Wir geniessen es sehr, uns in dieser Millionen-Metropole absolut frei bewegen zu können und sind den ganzen Tag auf den Beinen. Für viele ist Singapur das Shopping-Paradies schlecht hin, doch die Stadt hat eindeutig mehr zu bieten und ist allemal einen Besuch wert...   

 
 

Pemuteran 11.05.2012 - 13.05.2012

Nach ein paar Tagen der Erholung erkunden wir mit kleinen Ausflügen die Gegend um Pemuteran. Hier im Nordwesten ist Bali sicherlich noch etwas ursprünglicher als im Süden, da weit weniger Touristen den Weg hierher finden. Die Menschen sind aber auch hier sehr gastfreundlich und sie nutzen jede Gegenheit mit uns zu reden. Und obwohl wir einige Gänge zurück geschaltet haben, vergehen auch hier die Tage wie im Fluge und wir müssen uns langsam aber sicher von diesen aussergewöhnlich freundlichen und sympathischen Menschen verabschieden.

 
 

Lombok - Pemuteran 08.05.2012 - 10.05.2012

Wir verlassen Lombok wieder und fliegen zurück nach Bali. Diesmal geht es in den Nordwesten von Bali (nahe Pemuteran), wo auf uns ein Resort wartet, welches dem Stil eines balinesischen Dorfes nach empfunden wurde. Die ersten Tage lassen wir das Erlebte der letzten Tage Revue passieren, lassen die Seele baumeln, geniessen die exzellente Gastfreundschaft der Balinesen und hegen und pflegen unsere Blessuren. Der Ort dazu könnte nicht besser sein...

 
 

Senaru - Senggigi 07.05.2012

Es ist 06:00 Uhr morgens als wir aufstehen dürfen und unser Frühstück vor dem letzten Abstieg einnehmen. Die Nacht war beschwerlich und die Körperpflege bestand im wesentlichen darin sich abends, in der Nacht und am Morgen die Beine mit Perskindol einzureiben. Mit warmer Nahrung im Bauch und angewärmten Beinen geht es auch schon bald wieder los.  Wir nehmen die letzten 2000 Höhenmeter in Angriff... allerdings langsamer als auch schon.

Unser Guide führt uns durch einen niemals enden wollenden Tropenwald, wo man wirklich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Die Temperatur steigt kontinuierlich an, die Luftfeuchtigkeit kann nicht mehr steigen und die Beine werden nur noch schwerer. Nach mehreren Stunden Abstieg und dem Ziel schon fast vor Augen, fängt es an zu tropfen... die Zeit hat kaum gereicht um die Regenjacken anzuziehen, als es wie aus dem Nichts anfängt zu schütten. Wir werden von einem Tropenregen der gröberen Art überrascht und nun wissen wir: wo Gore-Tex drauf steht ist auch Wasser drin! Wir laufen in den Strassenbächen Richtung Dorf und sind heilfroh, dort lädiert aber gesund und irgendwie happy angekommen zu sein. Noch am gleichen Tag geht es wieder nach Senggigi, wo wir wiederum eine Nacht verbringen, bevor es am nächsten Tag zurück nach Bali geht.

 
 

Gunung Rinjani 06.05.2012

Die Nacht war kurz, sehr kurz. Heute heisst es um 02:30 Uhr aufstehen und sich bereit machen für den Gipfel. Nach einem Schluck Tee geht es auch schon los und die Strinlampen der anderen Teilnehmer leuchten wie Glühwürmchen in der dunklen Nacht. Auf losem Untergrund geht es gleich steil bergauf. Zudem ist die Sicht mit der Stirnlampe nicht gerade famos und eine Orientierung fast unmöglich. Also einfach einen Fuss vor den anderen setzen und versuchen mit kleinen Schritten so gut wie möglich den Rhythmus zu finden.

Die erste steile Passage ist nach ca. 1h geschafft und nun geht es dem Bergkamm entlang etwas leichter. Es ist bei weitem nicht mehr so steil und der Untergrund ist deutlich fester. Es läuft nun fast von alleine und man findet etwas Zeit sich umzuschauen... in der Ferne leuchten sporadisch Blitze eines Gewitters auf. Nach einer weiteren Stunde stehen wir vor der letzten und schwierigsten Passage. Der Wind hat deutlich zugenommen, die Temperatur scheint mit jedem Schritt zu fallen und man versinkt bis zum Knöchel in losem Geröllgestein. Es geht sehr steil bergauf und man geht zwei Schritte vor und rutscht einen Schritt zurück. Die Luft wird langsam etwas dünn und der Atem immer schwerer... wir müssen beissen, richtig beissen, aber nach knapp 50 Minuten ist auch die letzte Passage geschafft und wir stehen auf dem Gunung Rinjani auf 3726 müM.

Nach kurzem Aufenthalt on the top geht es nun wieder rasant runter. Die letzte Passage, für die wir beim Aufstieg 50 Minuten gebraucht haben, liegt in 10 Minuten hinter uns. Nach ca. 1,5h sind wir zurück im Nachtlager und unser Porter hat bereits das Frühstück zubereitet. Doch es bleibt kaum Zeit für eine Pause, denn heute haben wir ein Mammut-Programm zu bestreiten. Der Weg führt nun über Stock und Stein steil hinunter zum Kratersee auf 2000 müM. Dort gibt es einen kurzen Lunch bevor es auf der anderen Seite wieder steil bergauf zum nächsten Nachtlager auf 2641 müM geht. Wir kommen zwar an und sind froh angekommen zu sein, doch die Frage nach dem Wie wollen wir hier nicht weiter erörtern...

 

 
 

Sembalun 05.05.2012

Nach einer unruhigen Nacht, begleitet von Gewittern und starken Regenfällen, machen wir uns am Morgen startklar für die Trekking-Tour. Unser Guide Ang erklärt uns, dass wir die Tour nicht wie ursprünglich geplant von Senaru sondern von Sembalun in Angriff nehmen werden. Dies scheint aufgrund der starken Regenfälle der letzten Nacht die bessere Variante zu sein. Dies bedeutet aber auch, dass wir den Gipfel bereits am zweiten anstatt erst am dritten Tag erklimmen werden.

Mit dem Auto werden wir zum Trekking-Center in Sembalun geführt, wo wir uns registrieren müssen. Danach heisst es Rucksäcke schultern und auf geht's... der Weg führt zuerst stundenlang über offenes Grasland und die Sonne hat ihre wahre Freude daran uns mächtig ins Schwitzen zu bringen. Nach dem Mittagessen wird es zwar schattiger aber auch steiler... und steiler. Wir stellen fest, dass sie hier einfach gerade den Berg hinauf laufen und von Serpentinen gar nichts halten oder diese nicht kennen?! Nach ca. 6 Stunden Marsch erreichen wir unser Nachtlager auf 2639 müM und haben den Gipfel bereits vor Augen.

 
 

Senggigi und Senaru (Lombok) 03.05. - 04.05.2012

Nach sehr schönen Tagen in Süd-Bali geht unsere Reise heute weiter auf die Nachbarinsel Lombok. Wir wechseln die Insel mit der 'Public Ferry' und stellen fest, das ist Entschleunigung pur... unseri Rhyfähri dürfte schneller sein als diese Fähre. Wie auch immer, die Fahrt verläuft zwar sehr sehr langsam aber letzt endlich problemlos und wir kommen gut auf Lombok an. Vom Hafen geht es direkt weiter nach Senggigi, wo wir einen Zwischenhalt auf unserem Weg nach Senaru einlegen und übernachten. Gleich am anderen Morgen geht es dann weiter zum Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Wir treffen wohl behalten in Senaru ein und werden von unseren Guide Ang herzlich in Empfang genommen. Bereits am Nachmittag steht ein kleiner Ausflug auf dem Programm und er führt uns zu den zwei sehenswerten Wasserfällen von Senaru.

 
 

Tanah Lot - Bratansee 02.05.2012

Heute machen wir einen weiteren Ausflug in das Landesinnere, um uns einige kulturelle Stätten und Naturschauplätze anzuschauen und erklären zu lassen. Der Weg führt uns zuerst ans Meer zum Tempel Tanah-Lot. Um den Gegensätzen gerecht zu werden, geht es anschliessend vom Meer-Tempel weiter zum Berg-Tempel Pura Luhur Batukaru. Danach vom Berg-Tempel weiter zum See-Tempel Bedugul, welcher im Bratan-See liegt. Genug der Tempel machen wir noch einen Abstecher zu den Reisterrassen von Jatiluwih, welche seit Jahrhunderten durch menschenhand geformt und erhalten werden.

 
 

Kuta 01.05.2012

Wir beschliessen am späteren Nachmittag einen Ausflug nach Kuta zu machen, uns die Stadt anzuschauen und am Abend dort zu essen. Die Australier haben diesen Ort vor vielen Jahren als Surf-Spot entdeckt und quasi überrannt und in Beschlag genommen. Schon die kurze Taxi-Fahrt von ca. 20 Min. ist bereits ein kleines Abenteuer und das Gewusel auf den Strassen und in der 'Surf-City' unglaublich gross. Nichts desto trotz verbringen wir hier ein paar tolle Stunden und schauen dem Treiben fasziniert zu. 

 

 
 

Ubud und Umgebung 30.04.2012

Heute machten wir einen Ausflug ins Landesinnere von Bali, wo wir am Morgen u.a. eine Tempelanlage, den Markt von Ubud und eine Holzschnitzerei besuchten. Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Warung machten wir mit unserem Guide noch eine ausgedehnte Wanderung durch Reisfelder.

 
 

Seminyak 28.04. - 29.04.2012

Unsere Reise nach Bali verlief ohne Probleme und alle Transfers haben geklappt. Unseren ersten Tag geniessen wir  am Pool und am Strand von unserem Hotel in Seminyak nahe Kuta in Süd-Bali und gewöhnen uns langsam an die Zeitumstellung und das tropische Klima von Indonesien.